Marketingangebot Andalusien

Da bastelst du ewig an neuen Inhalten, recherchierst, betreibst SEO – und dann zerschießt Du Dir Deine Ergebnisse direkt selbst, weil Dir diese folgenschweren social Media Fehler einfach nicht bekannt waren. Das werden wir ab sofort ändern, bist Du dabei?

Wo genau fängt das Dilemma der social Media Fehler an?

#1. ZU KURZE INHALTE

Tatsächlich hat die Internetseite Buzzsumo heraus gefunden, dass Artikel die deutlich über 1000 Worten lagen, häufiger geteilt wurden als kurze. Ob das für jeden Beitrag passend ist, möchte ich nicht unbedingt bestätigen, denn zwei Hände voll wirklich guter, treffender Zitate erreichen etwas anderes (und möglicherweise auch ein anderes Klientel) als ein 4seitiger Artikel, der diejenigen unter Euch, die unter Zeitdruck stehen, weniger erreichen wird. Natürlich ist es auch die Frage wirklich guter Inhalte, denn unnützes Blabla will niemand lesen. (Update: Wobei neuerdings der Micro-Content als Trend deutlich erkennbar ist, über den Ihr in Bälde auch hier lesen könnt).

#2. PURE SELBSTDARSTELLUNGS-BEITRÄGE

Ist ja schön und gut, dass Du so richtig toll bist und das auch alle wissen sollen. Aber mal ehrlich: Wie reagierst Du auf Menschen, die nichts anderes von sich geben als haufenweise Selbstbeweihräucherung?

Kommt das bei Dir sympathisch an? Besser bringst Du Dein sympathisches Auftreten, Deine unkomplizierte Art und Vorgehensweise dadurch rüber, indem Du ebenso authentisch schreibst und Beiträge entwickelst, die wirklich widerspiegeln, wie Du tickst.

#3. DU HAST DIE ZEIT NICHT IM BLICK

Ja, sogar dieser Aspekt ist im social Media Marketing eine Wissenschaft für sich. Einer der größten social Media Fehler ist es, zu den falschen Zeiten die Beiträge zu launchen. Dazu kommt, dass diese Zeiten auch noch von Portal  zu Portal unterschiedlich sind!

Die besten Zeiten für facebook-Posts findest Du bei Fanpagekarma, wohingegen Dir diese Seite hilft, die günstigste Zeit für ein Tweed zu kennen.

social Media Fehler

Und wann wiederum die größte Wahrscheinlichkeit ist, dass Dein Blog gelesen wird, hat Hubspot als Montag und Donnerstag vor dem Frühstück ermittelt.

Also hör auf zu posten, wenn Du gerade etwas Zeit hast. Um das Ganze vernünftig zu timen, kannst Du bei wordpress in den Veröffentlichungsoptionen oben rechts den konkreten Zeitpunkt eingeben; auch bei Facebook kannst Du Deine Beiträge zeitlich versetzt planen.

Du kannst aber auch auf Tools wie Buffer oder Hootsuite verwenden, die Deine Beiträge entsprechend automatisieren.

#4. ALLES AUF EINMAL

Damit kommen wir direkt zum nächsten Punkt, nämlich dass Du in der Automatisierung Deine Beiträge gleichzeitig auf allen Portalen postest. Dass das nicht nur wegen der unterschiedlich besten Lesezeiten unsinnig ist, sondern auch alle Portale anders ausgerichtet sind und Du überall einen auf die Seite ausgerichteten Intro-Text nutzen solltest, kann Dir ebenso helfen, diesen unnötigen social Media Fehler zu regulieren.

#5. STETER TROPFEN HÖHLT DEN STEIN

Und ebenso ist es bei den social Medias: Der Informationsfluss ist so schnell-lebig, wer da nicht regelmäßig sich mit guten Beiträgen in Erinnerung bringt, hat schon verloren. Du willst ja auch als Unternehmer als zuverlässig wahrgenommen werden, nicht wahr?
Rank Tracker by SwissMadeMarketing

Gerade wenn Du noch am Aufbau Deiner Fangemeinde bist (so wie ich) ist Kontinuität das A und O. Diesen social Media Fehler kannst Du aber mit den bereits genannten Automatisierungstools Buffer und Hootsuite hervorragend umgehen.

Likesmedia schreibt dazu, dass Du folgende Raten einhalten solltest:

  • 1-2 Facebook Posts am Tag
  • 3 Tweets
  • 3 Beiträge auf Google+

Über die anderen Portale wie Pinterest, Instagram oder auch Youtube schreibt die Seite nichts und ich konnte dazu auch auf Anhieb keine brauchbaren Informationen finden. Schau Dir doch einfach mal die Häufigkeit Deiner Mitbewerber an und orientiere Dich daran.

social Media Fehler

©pixabay.com

#6. POSTEN UM DES POSTENS WILLEN

Einer der größten social Media Fehler ist es, einfach Beiträge zu posten, um eine hohe Post-Frequenz zu erreichen? Also teile bitte nur die Beiträge, hinter denen Du selbst auch hundertprozentig stehst, schließlich sind diese Portale dafür da, um ein authentisches Bild von Dir wieder zu geben und keinen Fake.

#7. DEINE MITBEWERBER FÜRCHTEN

So funktioniert das heute einfach nicht mehr. Auch die Konkurrenz schreibt ganz hervorragende Artikel, liefert klasse Mehrwert zu Themen, die auch Deine Follower interessieren. Ihnen die vorzuenthalten wäre fies, Größe hat, wer auch passende Inhalte von anderen aus der Branche verbreitet. Um wirklich klasse Blogs zu finden, die dazu in Frage kommen, kannst Du hervorragend Feedly einsetzen.

#8. GUTE INHALTE NUR EINMAL TEILEN

Bei Facebook zum Beispiel bekommen höchstens 20 % Deiner Follower Deine Posts zu Gesicht – und je nachdem, wie häufig sie online gehen und zu welchen (falschen) Zeiten Du sie gebracht hast, sogar noch weniger.

Leider sind sie aber auch meist zu beschäftigt, um auf Deine Seite zu gehen und sich Deine Beiträge manuell zu holen. Darum ist es wirklich sinnvoll, die selben Beiträge mehrfach in gewissen Abständen erneut zu bringen. Logisch, dass das Ganze auf Twitter, dem Inbegriff der News-Autobahn, nochmal so schnell geht, und Deine tollen Beiträge sind für immer im Online-Nirwana.

#9. NETZWERKEN VERGESSEN

Du bewegst Dich auf Netzwerken, warum nutzt Du sie dann nicht genau für das, für das sie gedacht und gemacht sind?

Wenn Du also andere Inhalte teilst, markiere die Urheber, kommentiere Beiträge anderer Nutzer, wenn Deine Kenntnisse helfen können, suche konkret den Dialog in Gruppen, die Deinen Themengebieten entsprechen.

#10. DAS GESPRÄCH VERHINDERN

Es steckt im Namen, social Media Portale sind keine Einbahnstraßen. Es gehört zu den größten social Media Fehlern, diese Portale nicht für lebendigen Dialog zu nutzen. Also bring Fragen in Deinen Posts unter, starte auch mal eine Umfrage zu Themen, die für Dich relevant sind. Du willst doch schließlich die Knackpunkte Deiner potentiellen Kunden kennen lernen, oder nicht?

Großer Fehler: Zu lange Reaktionszeiten auf Kommentare oder Fragen. Das mögen nicht nur die entsprechenden User nicht, auch Google erkennt die Reaktionszeit und straft ab, wenn diese zu lange ist. 41 % der User erwarten online eine Reaktion innerhalb einer Stunde. Willst Du Deine Zuverlässigkeit nach außen zeigen, reagiere in dieser Zeitspanne.

#11. DEINE FOLLOWER NICHT WERTSCHÄTZEN

Da ist nicht nur ein Name mit einem Bild daneben, jeder, der Dir sein LIKE gegeben hat oder einen Kommentar bringt, zeigt Interesse an dem, was Du gepostet hast. Diese Interaktion nicht als wertvoll zu erkennen ist sträflich.

Besonders treue und aktive Fans, die Deine Beiträge teilen, kannst Du ruhig auch mal mit einer besonderen Überraschung bedenken. Schließlich laufen diese für Dich kostenlos Werbung und erhöhen Deine Sichtbarkeit!

Wertschätzung

©pixabay.com

#12. ZEIG FLAGGE

Besser gesagt: Zeig Gesicht. Besonders wenn Du ein Unternehmen bist, dass auf Deiner Persönlichkeit aufbaut. Gerade in den social Media Fehlern ist es beliebt, sein Logo zwecks “Corporate identity” für die Fanpage zu benutzen. Doch in sozialen Netzwerken sieht man lieber, wie der Gegenüber aussieht, als auf ein noch so schönes Logo zu starren. Auch die Profile sollten unter dem richtigen Namen laufen. Zum Einen wird es bei Facebook mit Sperrungen abgestraft, zum anderen wird die Ebene der Kommunikation viel persönlicher.

#13. DU WIRST DEINEN KAMPAGNEN-GEDANKEN NICHT LOS

“Ja, aber ich habe doch vor, in 2-3 Monaten ein Ebook/ neues Produkt/ neue Dienstleistung zu bringen”. Das mag sein, aber Sympathien und Likes sammelst Du auf den social Media Portalen nur, wenn DU und das, was Du zu sagen hast, likenswert und sympathisch ist. Ein wirklich großer social Media Fehler, diese Portale als Werbeplattformen zu betrachten statt für den Aufbau langfristiger und nachhaltiger Beziehungen zu anderen Menschen. Der Rest wird sich von allein daraus ergeben, wenn Du das “social” auch als Solches verstehst und anwendest.

#14. DIREKTVERKAUF

“Schaut mal hier, unsere neueste Produktlinie ist ab 39,95 € jetzt online”. Hand auf’s Herz, Du nutzt die Portale doch selbst: Reagierst Du auf sowas? Bist Du auf den Portalen, um unterhalten zu werden oder gute Informationen zu bekommen? Im Kauf-Modus sind hier die wenigsten.

Nutze ein kostenloses Give-away, um eMail-Adressen einzusammeln, und verfolge eine ausgefeilte Newsletter-Strategie, die Deine Interessenten laufend über wertvolle Inhalte informiert. Dann hast Du die Chance, ihnen auch über diesen Weg etwas zu verkaufen.

#15. DAS TEILEN IST NICHT OPTIMIERT

Hast Du mal drauf geachtet, wie Dein eigener Beitrag vor der Veröffentlichung aussieht? Wenn Du bei Facebook zu schnell auf Posten gehst, bevor sich der Link samt Vorschaubild aufgebaut hat, verschenkst Du viel. Mit ansprechenden Vorschaubildern werden Beiträge viel häufiger geklickt und geteilt.

#16. FOLLOWER NICHT ZU ABONNENTEN MACHEN

Das Gegenteil vom bereits genannten Ego-Trip ist es, ausschließlich Fremdinhalte zu nutzen und die potentiellen Follower nicht auf Deine Seite zu holen bzw. zum Abrufen Deiner Gratis-Inhalte zu ermutigen. So bringt Dir Facebook und Co nichts ausser ineffizient verbrachte Zeit am Rechner. (Daher hier auch der Anmelde-Link zu meinem Newsletter “Erfolgsmarketing- mit Herz zum Ziel”)

FAZIT:

Wie Du siehst, gibt es eine ganze Menge social Meida Fehler – und diese Liste ist bei Weitem noch nicht vollständig. Welche Punkte – neben uninteressanten Inhalten und zuviel Werbung – fehlen Dir persönlich in dieser Aufstellung? Ich freue mich über jede weitere Ergänzung und werde diese dann anschließend ebenfalls in den Artikel einarbeiten.

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2 thoughts on “Diese social Media Fehler kosten Dich Kunden!

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