manuelle Maßnahme

Google’s manuelle Maßnahme – so bekommst Du sie weg oder verhinderst sie direkt

Google’s manuelle Maßnahme ist für jeden Homepage- und Shopbetreiber ein Damoklesschwert, das Viele erst kennen lernen, wenn es zugeschlagen hat.

Was es damit auf sich hat, Dich kosten kann und wie Du es verhinderst oder schnellstmöglich regulierst, dazu habe ich hier wichtige Infos für Dich zusammen getragen.

Google will relevante Inhalte

Okay, das ist mittlerweile nichts Neues mehr für die Meisten von uns. Doch auch neuerdings fährt Google wieder eine Qualitätsoffensive, die eine sogenannten manuelle Maßnahme schlimmstenfalls dazu führt, dass Deine Seite überhaupt nicht mehr gefunden werden kann! Egal, wieviel Zeit, Suchmaschinenoptimierung und sonstige Maßnahmen Du aufgewandt hast – es ist alles für die Katz!

Nachdem darüber sogar auf Twitter von Google selbst eine Ankündigung gesetzt wurde, dachte ich mir, das Thema ist heiß für uns alle.

Unnatürlich eingehende Links

Solltest Du eine Nachricht in Deinen Google Webmaster Tools bekommen, die von unnatürlich eingehenden Links spricht, solltest Du sofort schnell werden. Besonders Pagebetreiber, die in sogenannten Linksnetzwerken sind, scheinen von Google auf’s Korn genommen zu werden.

Johannes Mehlem vom Google Team sagt dazu:

Im Rahmen unseres Bestrebens hohe Qualität und Relevanz für Suchergebnisse zu gewährleisten, haben wir Maßnahmen bezüglich Linkkauf- und verkauf für ein europäisches sowie ein deutsches Linknetzwerk eingeleitet.“

Wer also von Euch mit Teliad und Rankseller sein Ranking positiv beeinflussen wollte und immer noch ein gutes Ranking sein Eigen nennen kann, sollte zügigst aktiv werden, um das nicht zu verlieren.

Google’s manuelle Maßnahme – Quickcheck

Als erstes check Dein Webmaster Tool auf ähnlich lautende Nachrichten. Hier können Meldungen über unnatürliche eingehende oder auch ausgehende Links zu finden sein.

Bezieht sich die Meldung auf ausgehende Links, kannst Du sie mit einem nofollow-Tag versehen, bekommst aber Probleme, wenn Du Links verkauft hast. Falls hier ein Vertrag dahinter steht, sieh zu, dass Du ihn über Kulanz oder Rückzahlung auflösen kannst.

Geht es um eingehende Links, kannst Du mit der Disavow-Datei arbeiten. Darin listest Du alle unnatürlichen Links auf und lädst diese Datei nach Google hoch. Jetzt stellst Du einen „Reconsideraton Request“. Dieses Procedere geht auf jeden Fall deutlich schneller, als alle Beiträge zu überarbeiten und die Links manuell zu entfernen.

Warum macht Google das?

Rankseller und Teliad sind Plattformen, die die Möglichkeit bieten, Links für Eure Website zu mieten oder auch zu kaufen oder selbst Links zur Miete und zum Verkauf anzubieten.

Das ist unproblematisch wenn die Links als Werbung zum beispiel durch das Nofollow-Tag gekennzeichnet sind. Google mag aber den Kauf und Verkauf von Links nicht, weil es die Rankings der Suchmaschine manipuliert. Website-Betreiber sollen zu natürlichem Linkaufbau gebracht werden; die schnellere Kaufvariante funktioniert nicht mehr, ohne ein enorm hohes Risiko einzugehen.

Meine Links kommen woanders her

Schön und gut, aber fühl Dich nicht zu sicher. Alle Links, die nicht einem natürlichen Aufbau entsprechen, stehen hier auf dem Prüfstand und stellen für Deine Sichtbarkeit genauso ein Riesen-Risiko dar, wie die jetzige manuelle Maßnahme in Bezug auf Teliad und Rankseller zeigt. Die Frage ist nur das WANN…

Egal woher Du Deine Links also gekauft hast – geh wieder zurück auf den guten alten, beschwerlichen aber sicheren Weg zum Linkaufbau.

Was genau ist eine manuelle Maßnahme?

Profan gesagt ist es ein Rechtsverstoß gegen das Gesetz des Internets, qualitativ hochwertige Inhalte bereit zu stellen und Spam zu verhindern. Genau das, was wir alle, die ja auch (Internet-)Konsumenten sind, uns wünschen.

Viele von Google’s Bewertungsmechanismen aus den Anfangszeiten greifen aber gar nicht mehr so, um die Qualität vernünftig einschätzen zu können.

Durch gekonntes SEO (Suchmaschinenoptimierung) haben viele Firmen das Ranking bei Google manipuliert, ohne tatsächlich die Inhalte relevant und hochwertig zu gestalten.

Doch genauso wie Du selbst echt relevante Inhalte geliefert bekommen willst, wenn Du bei Google was suchst, geht es Deiner Zielgruppe. Also warum nicht gleich über vernünftiges Content Marketing inkl. leichter SEO die richtigen Leute erreichen?

Was ist denn nun verboten?

Ein paar Kriterien sind in diesem Zusammenhang zutage getreten, die ich Euch natürlich nicht vorenthalte:

  • gekaufte Links durch Gastbeiträge (ja, auch das gilt als unnatürliche Links, selbst wenn es nur um den geschenkten Textinhalt geht)
  • Cloaking (Vermeintliche Inhalte durch einen Link darzustellen, die dann aber nicht enthalten sind)
  • Duplicate Content (der Dauerbrenner)
    manuelle Maßnahme
    (c) pixabay.com

Get rid of it – #manuelle Maßnahme loswerden

Jetzt bist Du gefragt, Google beim Lesen Deiner ausgehenden Links zu helfen. Das machst Du zum Beispiel mit dem schon erwähnten Nofollow-Tag. Auf diese Weise wird dem ausgehenden Link nicht die Power Deiner URL mitgegeben. So läßt er sich zwar anklicken, aber Deine Seite behält ihre volle Reputation.

Rank Tracker by SwissMadeMarketing

Nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen

Wenn Du jetzt her gehst und einfach alle ausgehenden Links mit nofollow taggst, ist es aber auch wiederum nicht gewonnen. Denn nicht jeder Link ist schlecht. Selbst alle derart zu taggen führt nicht dazu, dass Google Dich wieder aufnimmt. Bei vielen hat es funktioniert, wenn sie die Affiliate Links und Links zu derartigen Netzwerken auf nofollow gesetzt haben. Darunter fällt auch Amazon, falls Du Deine Bücher als Kindle-Edition dort promotest.

Aber auch Links im Footer zu Partnerprogrammen oder hosted bei sind Google eine manuelle Maßnahme wert.

Weiter geht’s mit Partnerlinks wie Pressespiegel, Blognetzwerken, aber auch den ganz offensichtlichen Werbelinks wie sponsored Posts oder Gastbeiträge. Letztere waren mir auch nicht als unlauteres Mittel bekannt, habe ich doch selbst darin die Möglichkeit gesehen, auf einer weiteren Plattform mit meinem Artikel Leser zu gewinnen, die sich auch gern auf meinem Blog eintragen wollen.

Google jedoch deutet Gastartikel sogar als VORSÄTZLICHEN Verstoß!!!

Dennoch: Ganz oben in der Liste und wirklich auch am meisten ausschlaggebend ist der Affiliate-Bereich.

Nachträglich anpassen, so geht’s

Natürlich könnt Ihr händisch die Links auf nofollow setzen; arbeitet Ihr mit WordPress, gibt’s das Nofollowr-Tool, das diese Arbeit übernimmt.

Mit dem Nofollow for external links kannst Du ebenfalls alle links pauschal taggen.

Als weitere Alternative kannst Du auch Ultimate Nofollow wählen.

Denk aber bitte daran, dass Google das grundsätzliche „Alles auf Nofollow setzen“ auch genauso wenig mag wie die bereits genannten dofollow Links. Also wähle weise…

Beste Lösung überhaupt:

Spiel nach den Grundregeln des Internets und vorzugsweise Google. Kenne die Vorgaben.

Und die heißt vorrangig: Qualitativ hochwertiger, relevanter Content, der lesenswert und hilfreich ist.

Häng Dich zum Beispiel an die Fersen von Matt Cutts. Von ihm bekommst Du regelmäßig neueste Tipps und Tricks rund um Google und seine Bewertungsmechanismen.

Du kannst Dich aber auch einfach an mich anhängen. Als nächstes Thema habe ich mir vorgenommen „Spritzige Inhalte für langweilige Firmen“.

Es gibt nun mal Themen, über die lässt es sich leichter schreiben und andere wo jeder nur denkt WTF???

Doch auch diese Unternehmen benötigen tollen Content, um ins Gespräch zu kommen, nicht wahr?

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