Marketingangebot Andalusien

Beim Thema Social Media Marketing scheiden sich die Geister. Die Einen sehen hier die Kommunikation der Zukunft, für die anderen ist es zu aufwändig und sie können den konkreten Nutzen für sich nicht darin erkennen. Nur zur Imagepflege soll so viel Zeit oder auch Geld nicht in die Hand genommen werden.

Andere wiederum denken sich „ach mache ich mal einen Account und bringe immer wieder ein schönes Bild oder ein Filmchen, dann bin ich im Gespräch“. So funktioniert Social Media Marketing aber nicht, und das merkst Du spätestens dann, wenn Du nach einem halben Jahr immer noch nur eine Hand voll stummer und teilnahmsloser Followern hast.  Welche Fehler gilt es zu vermeiden?

#1. ZIELGRUPPE UNBEKANNT

Als allererstes muss Deine Zielgruppe klar definiert sein. Heute hören wir viel von Nischenbildung und das ist auch gut so. Je kleiner die Zielgruppe, umso gezielter fühlt sich der Einzene angesprochen. Sicher kann das bedeuten, dass Du eher 5 verschiedene Kampagnen führst, um 5 verschiedene Zielgruppen anzusprechen. Doch der Erfolg wird sich umgehend zeigen, denn: der Einzelne ist viel eher bereit, mit Dir und Deinem Unternehmen in den Dialog zu treten, je konkreter er sich von Dir angesprochen fühlt.

#2. KEINE STRATEGIE

„Führe Dialog!“, „sei authentisch“ – na klar ist das wichtig, aber dann doch wieder bei Weitem nicht so einfach, wie Du vielleicht denken magst. Denn die Leute da draußen wollen zwar ein Bild von Dir bekommen, aber das soll sympathisch und in keinster Weise aufdringlich wirken.

Einfach kann so schwer sein!

Zumal sie erst einmal an Dir selbst bzw. Deinem Unternehmen (noch) gar nicht interessiert sind. Sie nehmen Dich wahr, wenn Du per Social Media Marketing gute Inhalte lieferst. So gilt es als erstes festzusetzen, wie Dein Unternehmen wahrgenommen werden soll und welche Inhalte das am Besten transportieren können.

#3. FINDE DEINE ZIELGRUPPE

Du hast Deine Nische gefunden und Deine Zielgruppe bestimmt? Prima, jetzt gilt es herauszufinden, wo diese Menschen sich herum treiben. Manchmal ist es facebook, für andere Zielgruppen ist Youtube oder Pinterest relevanter. Willkommen im Social Media Marketing, einem Feld so groß wie ein Ozean! Es können auch Foren sein, in denen sich die Menschen Deiner Zielgruppe verstärkt aufhalten; Instagram, LinkedIn oder Youtube.

SECockpit Keyword Research Tool

Social Media ist eine komplexe Angelegenheit. Und so gilt es herauszufinden, auf welchen Kanälen Deine Mitbewerber Eure gemeinsame Zielgruppe am besten erreichen. Wo wird über die relevanten Themen am häufigsten diskutiert, auf welchen Kanälen werden Beiträge am häufigsten gelesen, geliked und geteilt?

Social Media Marketing

©pixabay.com

Ohne diese Hintergrundarbeit schmeißt Du viel Zeit und Geld zum Fenster heraus; da kann Dein Inhalt noch so gut sein. Er geht einfach unter im Meer von abertausenden von Beiträgen, bei denen sich die Ersteller ebenso wenig Gedanken über die Aufenthaltsorte der Leser gemacht haben.

#4. KEIN SEO, KEIN RANKING

Jeder noch so toll geschriebene Artikel verschwindet in der Versenkung, wenn er nicht daran ausgerichtet ist, wonach Deine Zielgruppe eigentlich sucht. Dabei hilft uns Google analytics hervorragend dabei, genau das herauszufinden. Auch das W-Fragen-Tool ist eine klasse Hilfestellung, zum Beispiel einen FAQ oder SAQ-Artikel zu erstellen.

Mit etwas Analyse im Hintergrund siehst Du auch sofort, mit welchen longtail Keywords Du bei Google unter die Top Ten kommen kannst. (Hierzu kannst Du toll das Add-on SEOquake nutzen) Gut eingebaut in Deinen Artikel oder Post schreibst Du nicht nur Texte, die Google selbst als wertschöpfungsrelevanten Content erkennt und wertet – Du triffst auch den Kern dessen, was Deine Zielgruppe beschäftigt. Ergänzt um Google trends kannst Du sogar noch vorgreifen und über die Entwicklungen von morgen berichten.

#5. KEINE WERTVOLLER INHALTE

Du bist ein Online-Shop und postest hier mal ein paar Bilder zu einer neuen Leuchtenserie und da mal eine Sommer-Rabatt-Aktion? Meinst Du wirklich, darüber erreichst Du Menschen, die bisher noch nichts mit Dir zu tun hatten? Das ist eher selten der Fall. Und erst recht nicht mit Social Media Marketing! Denn hier triffst Du die Leute quasi bei ihrer Freizeitbeschäftigung. Gehst Du auf ‘ne Party und willst den ganzen Abend von Deinem Nachbarn etwas über dessen Angebote hören?

Anders verhält es sich, wenn Du zum Beispiel eine Aufklärung zum Thema LED-Leuchtmittel schreibst. Auch heute noch tun sich viele schwer, das richtige Leuchtmittel auszusuchen. Sowohl was die Lichtfarbe als auch die Helligkeit betrifft, schien es früher mit der guten alten Glühbirne einfacher zu sein. Mit einem solchen informativen Artikel kannst Du ganz andere Menschen erreichen, denn dieses Wissen bietet genau den wertschöpfenden Mehrwert, der den Leser/ Mensch interessiert.

Und Du selbst wirst darüber hinaus als Experte wahrgenommen. Doppeltes Win, da kannst Du zwischendurch auch ruhig Deine neue Leuchtenserie bringen. Hauptaspekt sollte aber immer der Mehrwert sein! Informationen rund um ein Produkt, Pflegetipps, Anwendungstricks, FAQs – es gibt so Vieles, worüber sich zu berichten lohnt! – und dazu passende Artikel Anderer existieren bereits! (Jepp, es macht sympathischer, gerade auch Informationen Dritter zu posten. Nicht immer nur “Selbstbeweihräucherung” betreiben) 😉

#6. KEINE CALL-TO-ACTION

Da hast Du nun Deine wissens- und lesenswerten Artikel, bewirbst diese möglicherweise auch noch – und dann hast Du keine Aufforderung (“neudeutsch”: Call to action = Handlungsaufforderung). Ob es die Aufforderung zum Eintrag für einen Newsletter ist, oder auch der Aufruf zur Kontaktaufnahme, zum Besuchen Deines Shops/ Deiner Seite – hier lässt Du Potential verpuffen.

Natürlich sollst Du nicht aufdringlich sein, doch passende Informationen zur Kontaktaufnahme am Ende des Artikels oder die Aufforderung „Hat Dir dieser Artikel gefallen, dann like meine Seite und Du verpasst keine weiteren Beiträge“ braucht der Leser. Eine klare Aufforderung, Kontakt aufzunehmen, die Seite zu besuchen usw. ist seltsamerweise deutlich erfolgreicher als die reine Nennung Deiner Kontaktdaten.

#7. KEINEN DIALOG PFLEGEN

Jeder gute Artikel sollte auch zum Dialog auffordern: Was haben die Leser für Erfahrungen in diesem speziellen Bereich gemacht? Können sie eigene Tipps oder Anregungen beisteuern? Auch Umfragen funktionieren immer wieder super, um heraus zu finden, worüber die Leser gerne mehr wissen möchten. So bewegst Du sie dazu, in den Dialog einzutreten.

Wichtig: Auch für Google ist die Reaktionszeit auf einen Kommentar wichtig. Dauert es zu lange, kann das dazu führen, dass Google die Seite schlechter rankt. Daher sollte Social Media Marketing nicht als Freizeitspielchen betrachtet werden.

#8. DAS POTENTIAL UNTERSCHÄTZEN

Social Media Marketing ist natürlich nur ein Teil einer guten Werbestrategie, doch es sollte nicht unterschätzt werden. Gerade die besondere Art und Weise, wie wir über diese Kanäle mit den Menschen in Kontakt treten können, birgt phantastische Möglichkeiten für die Wandlung eines Lesers in einen Kunden. Bis zu 30 % mehr Kunden können erreicht werden – weil viele durch das, was Du schreibst, angeregt werden, einen zu diesem Zeitpunkt gar nicht geplanten Kauf zu tätigen.

FAZIT:

Die meisten Kunden wandern von den Firmen ab, weil sie den Eindruck haben, dem Unternehmen egal zu sein. Mit einer durchdachten Social Media Marketing Strategie zeigst Du schon Nicht-Kunden, dass sie wichtig sind. Du hälst mit bestehenden Kunden auf diese Weise den Kontakt; kannst die Artikel ebenso für Deine Newsletter verwenden und beeinflusst auf positive Weise Deine sympathische Marken-Bildung und Positionierung.

Wenn Du einen guten Plan zum Managen deiner Beiträge haben möchtest, schick mir eine kurze Nachricht an mich: Mail mir

Sowohl Keywordfelder sind integriert als auch Statuseinträge. So fällt es Dir leichter, den entsprechenden Kontent ohne Ablenkung zu erstellen und an Deinem Plan kontinuierlich dran zu bleiben.

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Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche!

Sabine C. Dreßler

Flow’n Grow Marketing

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